Waren Sie als sowjetischer Soldat in deutscher Kriegsgefangenschaft? Dann haben Sie möglicherweise Anspruch auf eine Anerkennungsleistung. Anträge müssen bis zum 30. September 2017 gestellt werden.

Plenarsaal des Bundestages Bild vergrößern Plenarsaal des Bundestages (© picture-alliance/ dpa) Der Deutsche Bundestag hat am 21. Mai 2015 beschlossen, dass ehemalige sowjetische Kriegsgefangene eine symbolische finanzielle Anerkennungsleistung erhalten sollen. Angehörige der sowjetischen Streitkräfte, die während des Zweiten Weltkrieges in der Zeit vom 22. Juni 1941 bis 8. Mai 1945 als Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam waren, können eine einmalige Leistung in Höhe von 2.500 € beantragen. Der Antrag kann schriftlich beim Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, DGZ Ring 12, 13086 Berlin, gestellt werden. Auf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch, sie ist nicht übertragbar und auch nicht vererblich. Nur der Betroffene selbst oder von ihm Bevollmächtigte können einen Antrag stellen. Einzelheiten zum Verfahren und die Antragsformulare sind auf der Homepage des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen unter http://www.badv.bund.de abrufbar.

Die Antragsfrist zur Stellung dieser Anträge endet in diesem Jahr, am 30.September 2017. Dabei handelt es sich um eine Ausschlussfrist.