Horizont erweitern, bilaterale Beziehungen stärken: 15 ukrainische Nachwuchsbeamte kommen im März zu einer Hospitation nach Berlin

Botschafter Reichel begrüßt die Teilnehmer des HLEP-Programms Bild vergrößern Botschafter Reichel begrüßt die Teilnehmer des HLEP-Programms (© Deutsche Botschaft Kiew) 15 Teilnehmer aus Kiew und den Regionen werden im März 2017 eine dreiwöchige Hospitation im Auswärtigen Amt absolvieren, das "High Level Experts Programme" (HLEP). In einem dreistufigen Auswahlverfahren haben die diesjährigen Teilnehmer ihre ausgezeichnete Motivation, ihre sehr guten Englischkenntnisse und ein vertieftes Verständnis für politische Fragen unter Beweis gestellt und sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt.

Bei einem Treffen in der Botschaft am 17. Februar gratulierte Botschafter Dr. Ernst Reichel den Teilnehmern persönlich zum Erfolg und diskutierte mit ihnen aktuelle politische Fragen. In zwei Wochen werden die Teilnehmer nach Berlin aufbrechen, wo sie ein maßgeschneidertes, abwechslungsreiches Programm mit Diskussionsveranstaltungen, Medienfortbildungen, Lehrfahrten und Sprachkursen erwartet.

Das Auswärtige Amt lädt seit 2005 jährlich 15 junge Beamte aus der ganzen Ukraine zur Teilnahme an dem Lehrgang ein. Das immer größer werdende Netzwerk ist Ausdruck der hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine 25 Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen. Die Botschaft pflegt die Beziehungen zu den Alumni aus Verwaltung, Parlament und den Regionen auch nach Abschluss des Lehrgangs. So organisierte eine Alumnigruppe im November 2016 mit Unterstützung des Auswärtigen Amts eine hochrangige politische Konferenz in Kiew, um mit Entscheidungsträgern und Opinionleaders u.a. den Reform- und Dezentralisierungsprozess in der Ukraine zu diskutieren.