Deutschland leistet unbürokratische Hilfe nach Brand im Munitionsdepot: Übergabe von 100 Sätzen persönlicher Schutzausrüstung an ukrainischen Katastrophenschutz in Kalyniwka

Schutzausrüstung Bild vergrößern Schutzausrüstung (© Deutsche Botschaft Kiew) 10.10.2017
Zum Schutz der Feuerwehrleute bei anstehenden Aufräumarbeiten in einem knapp 320 qkm umfassenden Areal im Umkreis des in Brand geratenen Munitionsdepots in der Nähe der Stadt Winnyzia übergaben Vertreter der Deutschen Botschaft und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) am 7. Oktober hundert Sätze persönlicher Schutzausrüstung (Jacke, Hose, Helm, Stiefel, Handschuhe) an den ukrainischen Katastrophenschutz in Kalyniwka. Derzeit sind 16 Sondereinheiten damit beschäftigt, das betroffene Areal zu entminen. Trotz des mittlerweile gelöschten Feuers entzündet sich ein Teil der Munition weiterhin von selbst und explodiert. Dabei entwickeln sich regelmäßig kleine Brände, die schnell gelöscht werden müssen, um ein Übergreifen zu verhindern.
Der Regionalleiter des Katastrophenschutzes, Ruslan Schewtschuk, bedankte sich bei den deutschen Vertretern und betonte, dass Deutschland das einzige Land gewesen sei, das unverzüglich Hilfe angeboten habe. Tobias Schrader von der deutschen Botschaft in Kiew stellte die schnelle und unbürokratische Hilfe als positives Beispiel für effektives und partnerschaftliches Handeln in einer Notsituation heraus. Er bedankte sich bei allen, die diese schnelle Hilfe möglich gemacht und ohne Zögern Entscheidungen gefällt haben. Christian Poschmann, GIZ, hob hervor, dass die schnelle Hilfe nur aufgrund der langen, vertrauensvollen Arbeit zwischen GIZ und DSNS möglich gewesen sei.
Weitere Informationen zum bestehenden Vorhaben der GIZ unter: https://www.giz.de/de/weltweit/36591.html