Fortsetzung humanitärer Hilfsprojekte in der Ukraine 2017/18: Die Deutsche Bundesregierung stellt 2,313 Mio. Euro für weitere Projekte der „Diakonie Katastrophenhilfe“ in der Ukraine zur Verfügung

Logo "Deutsche Zusammenarbeit" Bild vergrößern Logo "Deutsche Zusammenarbeit" (© Auswärtiges Amt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) 13.01.2017

Die Deutsche Bundesregierung stellt weitere 2,313 Mio. EUR für die Fortsetzung humanitärer Hilfsmaßnahmen des evangelischen Hilfswerks „Diakonie Katastrophenhilfe“ zur Verfügung. Die „Diakonie Katastrophenhilfe“, die zusätzlich Eigenmittel in Höhe von knapp 260.000 Euro beiträgt, hat bereits in den letzten Jahren zahlreiche Projekte der humanitären Hilfe in der Ukraine durchgeführt und wurde dabei von der Bundesregierung mit insgesamt 2,5 Mio. Euro (2015 und 2016) unterstützt.

Die für das laufende und das kommende Jahr vorgesehenen Hilfsmaßnahmen umfassen u. a. die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygienepaketen und Gebrauchsgegenständen, psychosoziale Beratungsangebote sowie Fortbildungen und Trainings zur Verbesserung von Chancen auf dem Arbeitsmarkt und zur Förderung der Selbständigkeit. Die Projekte konzentrieren sich auf die von der ukrainischen Regierung kontrollierten Teile der Gebiete Donezk und Luhansk (dort insbesondere entlang der Kontaktlinie) sowie auf die Gebiete Charkiw und Dnipro und kommen den vom Konflikt besonders betroffenen und sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen, darunter auch bei der Umsetzung der Maßnahmen eng mit den Nichtregierungsorganisationen „Child Well Being Fund“ sowie „Vostok SOS“ zusammen und koordiniert die Humanitäre Hilfe mit „OCHA“, dem Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen in der Ukraine.

Weitere Informationen und Kontakte zur Diakonie Katastrophenhilfe unter: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hilfe-weltweit/uebersicht-aller-projekte/ukraine.html