Deutschland finanziert Gesundheitsmaßnahmen in der Ostukraine: 2,5 Mio. Euro für Projekte der Weltgesundheitsorganisation

Logo "Deutsche Zusammenarbeit" Bild vergrößern Logo "Deutsche Zusammenarbeit" (© Auswärtiges Amt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Die Deutsche Bundesregierung wird weitere 2,5 Mio. EUR für Projekte der Humanitären Hilfe für vom Konflikt in der Ostukraine betroffene und besonders bedürftige Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stellen. Mit diesem Betrag werden humanitäre Hilfsmaßnahmen finanziert, die von der Weltgesundheits­organisation (WHO) umgesetzt werden.

Die Bundesregierung folgt damit einem Aufruf der WHO, die auf die besonders akute Notlage im Gesundheitswesen im ostukrainischen Konfliktgebiet aufmerksam gemacht hat. Mit der Hilfe aus Deutschland beschafft und verteilt die WHO lebenswichtige Medikamente, Impfstoffe sowie medizinisches Verbrauchs- und Behandlungsmaterial für Bedürftige, die aufgrund der Konfliktsituation keinen und nur sehr eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung und Behandlungsmöglichkeiten haben. Die von der WHO umgesetzten Hilfsmaßnahmen werden bis zu 150.000 Menschen auf beiden Seiten der Kontaktlinie direkt zugutekommen und umfassen u. a. die medizinische Betreuung und Behandlung von akut und chronisch kranken sowie traumatisierten Patienten, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für medizinisches Personal sowie den Aufbau und die Erweiterung von Laborkapazitäten. Dabei stimmt sich die WHO eng mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, diversen Nichtregierungs­­organisationen und weiteren Akteuren der Humanitären Hilfe sowie den Ukrainischen Gesundheitsbehörden ab.

Weitere Informationen und Kontakte zur WHO unter:

http://www.who.int/countries/ukr/en/

Deutschland finanziert Gesundheitsmaßnahmen in der Ostukraine

Deutschland finanziert Gesundheitsmaßnahmen in der Ostukraine: 2,5 Mio. Euro für Projekte der Weltgesundheitsorganisation (WHO)