Bundesregierung fördert Minenräumung im Donbass

Die Bundesregierung fördert seit Anfang Oktober die Räumung kontaminierter Gebiete von Minen und Kampfmittelresten in ehemaligen Konfliktgebieten unter Regierungskontrolle in den Gebieten Luhansk und Donezk. Sie hat hierfür die Nichtregierungsorganisation HALO beauftragt, die mit einem Begutachtungsteam und drei Räumteams kontaminierte Felder bei Severodonezk, im Raum Mariupol und bei Kramatorsk räumen werden.

Die Bundesregierung wird noch in diesem Jahr hierfür 488.000,- Euro zur Verfügung stellen. Eine Fortsetzung mit weiterer finanzieller Unterstützung ist in den kommenden Jahren vorgesehen.

Die Verseuchung von großen Gebieten mit Minen, Sprengfallen und Kampfmittelresten in den ehemaligen Konfliktgebieten im Osten der Ukraine bedeutet eine erhebliche langfristige Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung. Jeden Monat werden mehrere Dutzend Zivilisten und Soldaten Opfer explosiver Kampfmittelreste. Die Gefahr von Minen und Sprengfallen behindert zudem die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Schon bisher hat die Bundesregierung die Beseitigung und Eindämmung dieser Gefahren durch ein OSZE-Projekt der Ertüchtigung des Staatlichen Katastrophenschutzes, sowie durch Gefahrenaufklärung der Bevölkerung durch UNICEF gefördert.