Deutsche Unterstützung für die Ukraine: weitere 6,5 Mio. Euro für humanitäre Maßnahmen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz

04.09.2017

Die Bundesregierung wird dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) für humanitäre Maßnahmen in der Ukraine weitere 6,5 Mio. Euro zur Verfügung stellen und damit seine Gesamtzusage für Projekte und Aktivitäten des IKRK in der Ukraine für die Jahre 2016 bis 2018 auf insgesamt 14,5 Mio. Euro anheben.

Deutschland finanziert damit zahlreiche humanitäre Maßnahmen und Hilfsprojekte im Rahmen des Vorhabens „ICRC Assistance, Protection, Prevention and Cooperation Activities in Ukraine“, dessen Schwerpunkt  in der Ostukraine liegt. Die im Rahmen des Vorhabens finanzierten Aktivitäten umfassen medizinische Versorgung, Trauma-Behandlung, Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen, Präventionsmaßnahmen, Versorgung mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln, Wasserversorgung, Schulung von medizinischem und Pflegepersonal, Vermisstensuche und Familienzusammenführung, Gefangenenbetreuung, Aufklärungsmaßnahmen über die Gefahr von Minen und Kampfmittelresten u. v. m.

Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Folgen des anhaltenden Konflikts in der Ostukraine. Sie kommen Binnenflüchtlingen und Familien in Kommunen zugute, die diese aufgenommen haben, sowie vom Konflikt betroffenen Menschen beiderseits der Kontaktlinie in den Oblasten Donezk und Luhansk.

Erst kürzlich hatte Deutschland seine Mittel für humanitäre Aktivitäten von UNHCR und Unicef in der Ukraine erheblich aufgestockt. Informationen zu den Aktivitäten des IKRK in der Ukraine sind abrufbar unter (auf Ukrainisch): http://ua.icrc.org/
Kontaktdaten der IKRK-Büros in der Ukraine finden Sie hier: https://www.icrc.org/en/contact/iframe/20500