Deutschland finanziert auch 2018 humanitäre Maßnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Ostukraine

Psychosocial support (PSS) mobile team in Donetsk region implements patient-centered mental health services Bild vergrößern Psychosocial support (PSS) mobile team in Donetsk region implements patient-centered mental health services (© WHO/ Volodymyr Komolov) 08.12.2017

Die Bundesregierung unterstützt die humanitäre Arbeit der WHO in der Ukraine auch 2018. Nachdem deren Aktivitäten in der Ukraine im laufenden Jahr bereits mit 2,5 Mio. Euro finanziert werden konnten, stellt Deutschland für das kommende Jahr weitere 0,5 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Bundesregierung folgt damit einem Aufruf der WHO, die auf die weiterhin besonders akute Notlage im Gesundheitswesen im ostukrainischen Konfliktgebiet aufmerksam gemacht hat. Mit der Hilfe aus Deutschland beschafft und verteilt die WHO lebenswichtige Medikamente, Impfstoffe sowie medizinisches Verbrauchs- und Behandlungsmaterial für Bedürftige, die aufgrund der Konfliktsituation keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Die von der WHO umgesetzten Hilfsmaßnahmen werden bis zu 30.000 Menschen auf beiden Seiten der Kontaktlinie erreichen und umfassen die medizinische Betreuung und Behandlung von akut und chronisch kranken sowie traumatisierten Patienten sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für medizinisches Personal. Außerdem sollen ukrainische Laborkapazitäten zur Überwachung und Diagnose von Infektionskrankheiten erweitert werden.
Weitere Informationen zur Arbeit der WHO in der Ukraine unter:

http://www.euro.who.int/en/countries/ukraine