Deutschland unterstützt die Ukraine mit weiteren 1,5 Mio. Euro für humanitäre Maßnahmen

13.11.2017

Die Bundesregierung stockt ihre finanzielle Unterstützung für humanitäre Maßnahmen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in der Ukraine erneut auf: Es werden zusätzliche 1,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Damit erhöht sich der Beitrag Deutschlands zu Aktivitäten des IKRK in der Ukraine in den Jahren 2016 bis 2018 auf 16 Mio. Euro.
Deutschland finanziert damit zahlreiche humanitäre Maßnahmen und Hilfsprojekte im Rahmen des Vorhabens „ICRC Assistance, Protection, Prevention and Cooperation Activities in Ukraine“, dessen Schwerpunkt in der Ostukraine liegt. Die im Rahmen des Vorhabens finanzierten Aktivitäten umfassen medizinische Versorgung, Trauma-Behandlung, Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen, Präventionsmaßnahmen, Versorgung mit Nahrungsmittels und Hygieneartikeln, Wasserversorgung, Schulung von medizinischem und Pflegepersonal, Vermisstensuche und Familienzusammenführung, Gefangenenbetreuung, Aufklärungsmaßnahmen über die Gefahr von Minen und Kampfmittelresten u. v. m.
Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Folgen des anhaltenden Konflikts in der Ostukraine. Sie kommen Binnenflüchtlingen, aber auch Familien in Kommunen, die diese aufgenommen haben, sowie konfliktbetroffenen Menschen beiderseits der Kontaktlinie in den Oblasten Donezk und Luhansk zugute.

Informationen zu den Aktivitäten des IKRK in der Ukraine sind abrufbar unter: http://ua.icrc.org/  (auf Ukrainisch).

Kontaktdaten der IKRK-Büros in der Ukraine finden Sie hier:

https://www.icrc.org/en/contact/iframe/20500