Deutscher Sondergesandter für die ukrainische Reformagenda, Georg Milbradt, besucht die Ukraine

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11.08.2017

Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Georg Milbradt besucht vom 14.08. bis zum 19.08.2017 die Ukraine. Auf Einladung des ukrainischen Staatspräsidenten hat die Bundesregierung Ministerpräsident a.D. Milbradt als Sondergesandten für die ukrainische Reformagenda insbesondere in den Bereichen gute Regierungsführung und Dezentralisierung gewinnen können. Prof. Milbradt verfügt über lange Erfahrung in diesen Bereichen als Berater in der Ukraine und anderen Staaten. Die Einladung des ukrainischen Staatspräsidenten richtet sich an alle G7 Staaten und erfasst sieben ausgewählte Reformbereiche. Das Mandat von Herrn Prof. Milbradt ist für ein Jahr angelegt.
Zur Person: Georg Milbradt studierte in Münster Volkswirtschaftslehre, Jura und Mathematik. Im Jahr 1973 promovierte und 1980 habilitierte er im Bereich Volkswirtschaft, insbesondere öffentliche Finanzen. Im November 1990 wurde er zum Finanzminister des Freistaates Sachsen berufen. In diesem Amt verantwortete Milbradt in der Umbruchszeit nach der deutschen Wiedervereinigung den Neuaufbau der Finanz-, Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Landes und gestaltete den Transformationsprozess von der sozialistischen Planwirtschaft zur marktwirtschaftlichen Ordnung mit. Zwischen 2002 und 2008 war er Ministerpräsident des Freistaats Sachsen. Während seiner Mitgliedschaft in der sächsischen Regierung war er auch Mitglied des Bundesrates und dadurch an der Gesetzgebung des Bundes beteiligt. Er ist seit 1995 Professor für öffentliche Finanzen und lehrt zur Zeit an der Technischen Universität Dresden.