Deutschland unterstützt weiterhin die humanitäre Arbeit des Malteser Hilfsdienstes in der Ukraine: 750.000 Euro für Projekte zur psycho-sozialen Betreuung von Konfliktbetroffenen

Humanitäre Arbeit des Malteser Hilfsdienstes in der Ukraine Bild vergrößern Humanitäre Arbeit des Malteser Hilfsdienstes in der Ukraine (© Malteser) 30.11.2017

Auch in den kommenden Jahren unterstützt die Bundesregierung den Malteser Hilfsdienst bei der Fortsetzung seiner humanitären Hilfsprojekte zur psycho-sozialen Betreuung von Betroffenen des fortdauernden Konflikts im Osten der Ukraine. Deutschland stellt dafür zusätzlich rund 750.000 Euro für 2018 und 2019 zur Verfügung. Mit ca. 40.000 Euro leistet auch die Hilfsorganisation einen substantiellen finanziellen Eigenbeitrag zur Durchführung der Vorhaben.
Das Projekt, das die Bundesregierung bereits in den vergangenen Jahren mit etwa 1,2 Mio. Euro unterstützt hat, sieht nicht nur unmittelbare Unterstützungsleistungen für Konfliktbetroffene vor, es werden zusätzlich auch Vertreter lokaler Behörden, Hilfseinrichtungen und Unterstützungsdienste in Schulungsmaßnahmen qualifiziert. Zielgebiete der Maßnahmen sind die Oblaste Donezk und Luhansk, in denen auch mobile Teams zum Einsatz kommen, um Bedürftige in abgelegenen Regionen (z.B. entlang der Kontaktlinie) zu erreichen. Der Malteser Hilfsdienst arbeitet dabei eng mit Partnerorganisationen in der Ukraine zusammen: der NRO „Ukrainischen Gesellschaft zur Überwindung der Folgen traumatischer Erlebnisse“ sowie der Nationalen Universität „Kiew-Mohyla-Akademie“.
Weitere Informationen zu diesem Projekt unter: 

http://www.malteser-international.org/de/hilfe-weltweit/europa/ukraine/psychosoziale-hilfe-fuer-intern-vertriebene.html  

Informationen zur Arbeit des Malteser Hilfsdienstes in der Ukraine unter: 

http://www.malteser.ua/