Deutsches Engagement im UN-Menschenrechtsrat

Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf Bild vergrößern Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf (© picture alliance) UN Menschenrechtsrat in Genf

Die Vereinten Nationen haben den Schutz und die Förderung der Menschenrechte zu einem ihrer vordringlichen Anliegen erklärt. Hierbei kommt dem Menschenrechtsrat im System der Vereinten Nationen eine zentrale Funktion zu. Der Menschenrechtsrat wurde 2006 als Nachfolgeorganisation der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen geschaffen. 

Deutsche Mitgliedschaft

Deutschland war von 2006 bis 2009 Gründungsmitglied. Der Menschenrechtsrat ist für Deutschland die zentrale internationale Institution für den Schutz der Menschenrechte und für die Fortentwicklung von menschenrechtlichen Standards. Am 12.11.2012 wurde Deutschland für den Zeitraum 2013-2015 erneut in den Menschenrechtsrat gewählt.

Schwerpunkte deutschen Engagements

Außenminister Westerwelle erklärte dazu: "Wir lassen uns bei unserem Engagement von der Überzeugung leiten, dass die Menschenrechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind. Unser Grundgesetz gibt uns den Maßstab vor: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechten werden wir die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie politischen und bürgerlichen Rechten. Nur wer ohne Angst vor Hunger, Durst und Krankheit ist, kann wirklich in Freiheit leben und Verantwortung übernehmen. 

Wir wollen deshalb an unsere Initiativen zu so wichtigen Fragen wie dem Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Versorgung, dem Kampf gegen den Menschenhandel und für das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen anknüpfen. Im Sicherheitsrat haben wir uns besonders für die Rechte von Kindern in bewaffneten Konflikten stark gemacht. Unseren Einsatz für den Schutz von Kindern weltweit werden wir im Menschenrechtsrat konsequent fortsetzen."

(Copyright: Auswärtiges Amt)